


Spritzgiessmaschinen allgemeine Begriffe |
|
Auswerfer Die Aufgabe des Auswerfers bei einer Spritzgießmaschine ist das Entformen des Spritzgießartikels aus dem Spritzgießwerkzeug. Die Vor- und Zurückbewegung kann mechanisch, hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch mit Servo – Elektromotore erfolgen. Der Auswerfer ist zentral unmittelbar hinter der beweglichen Formträgerplatte angeordnet. Die Verbindung zwischen der Auswerferkolbenstange und der Auswerferstange des Spritzgießwerkzeuge kann direkt über eine Gewindeverbindung oder über ein so genannte Auswerferkralle hergestellt werden. Die Auswerferkrallen sind unter den einzelnen Maschinenhersteller nicht kompatibel. Die Auswerferbewegung kann über die Maschinensteuerung einfach oder mehrfach vorgewählt werden. Schnecke Für die Herstellung von Spritzgiessartikel tragen die Schnecken ( Extruder)in Spritzgiessmaschinen einen bedeutenden Anteil bei. Im wesendlichen werden durch die drei Kunststoffgruppen Themoplaste, Duroplaste und Elastomere auch die Bauarten der Schnecken bestimmt. Schliesskraft Mit der Schliesskraft bei Spritzgiessmaschinen definiert man die Kraft, mit der die beide Formhaelften, aufgrund des auftrettenden Forminnendruckes, geschlossen bleiben. Bei der Typenbezeichnung von Spritzgiessmaschinen werden oftmals die von der Maschine maximal zu erbringende Schliesskraft, erwaehnt. Die Masseinheit fuer die Schliesskraft wird in KN (Kilonewton)angegeben. Schließzylinder Der oder die Schließzylinder einer hydraulisch angetriebenen Spritzgießmaschine hat im wesendlichen die Aufgaben die Schließkraft und die Öffnungskraft für das schließen und öffnen des Spritzgießwerkzeuges zu erzeugen. Abhängig von der Art des Schließsystemes werden auch die Fahrbewegungen für das öffnen und schließen mit dem Schließzylinder ausgeführt. |